81GESCHÄFTSJAHR IM ÜBERBLICK KONZERNLAGEBERICHT um 35.150 (+3,3 %) auf 1.099.102 verzeichnet. Das so ermittelte interne Wachstum betrug insgesamt 3,3 %. Auf die im Vorjahr neu übernommenen Kli- niken in Warburg und Nordenham entfielen 22.039 Patienten bzw. 14,5 % des Leistungsanstiegs. Im Geschäftsjahr 2009 konnten wir die Umsatz- erlöse um 189,8 Mio. bzw. 8,9 % auf 2.320,1 Mio. (Vj. 2.130,3 Mio. ) steigern. Davon entfielen auf Umsätze in unseren Kliniken 2.306,8 Mio. (Vj. 2.121,5 Mio. ) und auf Umsätze in unseren MVZ 13,3 Mio. (Vj. 8,8 Mio. ). Vom Umsatzzuwachs im stationären Bereich entfielen auf Erstkonsolidierun- gen (St. Petri-Hospital Warburg GmbH zum 1. Sep- tember 2008, Wesermarsch-Klinik Nordenham GmbH zum 31. Dezember 2008 sowie Inbetriebnahmen von MVZ-Gesellschaften) 29,1 Mio. . Die seit längerem zum Verbund zählenden Konzernkliniken steigerten ihren Umsatz um 160,7 Mio. (+7,6 %) und die Medi- zinischen Versorgungszentren konnten ihre Umsätze um 4,5 Mio. (+51,1 %) ausweiten. Der Konzerngewinn ist um 9,1 Mio. (+7,4 %) von 122,6 Mio. auf 131,7 Mio. gestiegen. Ohne Ein- mal- und sonstige Bewertungseffekte bei Steuern und Finanzderivaten weisen wir einen operativen Konzerngewinn von 128,9 Mio. (Vj. 122,6 Mio. ) aus, der bereits die negativen Betriebsergebnisse aus den erstkonsolidierten Kliniken in Nordenham und Warburg von 4,0 Mio. enthält. Die Zunahme des Konzerngewinns haben wir er- reicht, indem wir konsequent an allen Standorten erhöhte Leistungen angestrebt und realisiert haben. Obwohl auch 2009 nicht verhandelte Mehrleistungen nur anteilig vergütet wurden, reichten die daraus er- zielten Ergebnisbeiträge aus, um überproportionale Kostensteigerungen für Sachmittel zu kompensieren und darüber hinaus den Konzerngewinn zu steigern. Der sich aus Konzerngewinn und Abschreibungen zusammensetzende operative Cash-Flow ­ ohne nicht liquiditätswirksame Einmaleffekte ­ stieg ge- genüber dem Vorjahr um 24,5 Mio. bzw. 11,5 % auf 238,3 Mio. (Vj. 213,8 Mio. ), da sich im Wesent- lichen die Abschreibungen um 11,3 Mio. und der Konzerngewinn um 9,1 Mio. erhöhten. Die EBIT-Marge der operativen Einheiten (Klinik-, MVZ- und Servicegesellschaften) ist aufgrund der EBIT-Ent- wicklungen in Nordenham, Warburg und Bad Kissingen von 9,0 % auf 8,9 % leicht zurückgegangen. Ohne de- ren Einbeziehung liegen wir exakt auf Vorjahresniveau. Auf Konzernebene ist die EBIT-Marge von 8,1 % auf 7,8 % zurückgegangen. Aufgrund eines verbesserten Finanzergebnisses ist die EBT-Marge von 6,7 % auf 6,8 % gestiegen, da im Finanzergebnis die ab Mitte August verzinsliche Anla- ge des Mittelzuflusses aus der Kapitalerhöhung den Nettozinsaufwand senkte. Das EBT wuchs um 11,1 % auf 158,7 Mio. (Vj. 142,9 Mio. ). Bedingt durch überproportionale Mengensteigerun- gen in sachkostenintensiven Leistungsbereichen so- wie durch den Ausbau der Arzneimittellieferungen an konzernfremde Einrichtungen hat sich die Material- quote leicht von 25,3 % auf 25,7 % erhöht. Im Rückgang der Personalquote von 59,6 % auf 59,4 % spiegeln sich konzernweite Umstrukturie- rungserfolge sowie ein unterproportionaler Perso- nalaufbau an Standorten mit Leistungsausweitungen wider. Beide Effekte konnten die überproportional zu der Grundlohnsummen-Veränderungsrate steigenden tariflichen Entwicklungen bei den Personalkosten ausgleichen. Bei einer Steigerung um 8,1 % erreichte das EBITDA im Konzern 284,0 Mio. (Vj. 262,8 Mio. ). Das ope- rative Ergebnis (EBIT) stieg um 9,9 Mio. bzw. 5,8 % auf 182,0 Mio. . Darin enthalten sind Fehlbeträge unserer Kliniken in Nordenham, Warburg und Bad Kissingen in Höhe von 7,4 Mio. (Vj. 4,9 Mio. ). Das gewichtete Ergebnis je Aktie gemäß IAS 33 be- trägt 1,07 (Vj. 1,13 ). Das rechnerisch ungewichtete Ergebnis ­ jeweils bezogen auf die Anzahl der Stamm- aktien nach der Kapitalerhöhung ­ beträgt für das Ge- schäftsjahr 2009 insgesamt 0,91 (Vj. 0,85 ). Unsere MVZ-Gesellschaften erzielten ein positi- ves EBIT von 0,2 Mio. (Vj. negatives EBIT von 0,2 Mio. ). Mit unseren Servicegesellschaften er- wirtschafteten wir wie im Vorjahr ein leicht positives EBIT von 0,5 Mio. (Vj. 0,3 Mio. ). Im Geschäftsjahr 2009 betrug der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 212,5 Mio. (Vj. 187,0 Mio. ). Diese Veränderung resultierte im
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