79GESUNDHEIT UND UMWELT CORPORATE GOVERNANCE ABFÄLLE Bei einem Anstieg der absoluten Menge hausmüll- ähnlicher Abfallstoffe nahm im Berichtsjahr die spe- zifische Abfallmenge bezogen auf behandelte Pa- tienten leicht ab. Nach wie vor legen wir unseren Schwerpunkt auf Abfallvermeidung oder besser: auf sparsamen Umgang mit Material, weil nicht ver- brauchtes Material nicht entsorgt werden muss und darüber hinaus die Sachkosten reduziert. Wir gehen davon aus, dass wir durch eine Optimierung unserer Sachkosten-Benchmarks wichtige Hinweise erhalten, wo Verbesserungen im Materialverbrauch möglich sind. Die Zunahme infektiöser Abfälle im Jahr 2009 ist auf den erhöhten Aufwand in Zusammenhang mit gehäuft aufgetretenen Norovirus- und Schweine- grippeerkrankungen zurückzuführen. Durch die kon- tinuierliche Umstellung von herkömmlicher Röntgen- bildtechnik auf digitale, filmlose Lösungen sinken die zu entsorgenden Mengen an Entwickler- und Fixier- lösungen deutlich. AUSBLICK 2010 Im Jahr 2010 laufen an zahlreichen Standorten grö- ßere Baumaßnahmen, die zum Jahresbeginn 2011 abgeschlossen sein werden. Wir gehen daher erst ab 2012 von nennenswerten Auswirkungen auf die Ver- brauchsdaten unserer Kliniken aus. Wir betrachten das Umweltmanagement als kontinuierlichen Ver- besserungsprozess, den wir auch in den kommenden Jahren weiter vorantreiben werden. Abfälle 2009 2008 2007 2006 Abfallmenge Reststoffe t 10.084 9.838 9.447 9.007 Abfallmenge pro Patient kg/Pat. 5,6 6,0 6,1 6,5 Sonderabfälle 2009 2008 2007 2006 Infektiöse Abfälle t 75 69 88 93 Zytostatikaabfälle t 10 9 10 13 Fixierlösung m³ 19 43 61 90 Entwicklerlösung m³ 17 35 52 78 Michael Simon, Pirna »Ich finde es im Nachhinein gut, dass es die Privatisierung gab. Ich fand die Ausstattung des Klinikums Pirna beim Besuch sehr ansprechend. «
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